06.10.2016 // Frankfurter Rundschau // Der Traum von der Villa Kunterbunt

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Der Traum von der Villa Kunterbunt

Die größte WG Berlins lebt seit zwei Jahren in ihrem Eigenbau im Prenzlauer Berg. In der Hauptstadt steigen munter die Mieten. Das Hausprojekt M29 hat einen Weggefunden, sich dieser Aufwärtsspirale komplett zu entziehen. …mehr

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12.09.2016 // taz // Alle Macht den Mietern

taz logoAlle Macht den Mietern

[…] Dauerhaft würde nur eins helfen: ein radikaler Perspektivwechsel. Die Politik muss sich denjenigen zuwenden, um die es geht: den Mietern. Sie sind die Einzigen, die tatsächlich ein Interesse an niedrigen Mieten haben – und sie garantierten können, wenn sie denn Einfluss haben.

Beispiele dafür gibt es mitten in Berlin: Häuser mit Quadratmetermieten von 4,50 Euro, 3,50 Euro, ja sogar nur 2,50 Euro – langfristig garantiert. Die meisten davon wurden Anfang der 80er und 90er Jahre besetzt, dann legalisiert und von kleinen, bewohnerorientierten Genossenschaften oder Projekten wie dem Mietshäuser Syndikat übernommen. Die Mieten dort sind fast schon obszön niedrig. Doch pervers sind nur die bis zu 15 Euro, die in der Nachbarschaft verlangt werden. Die Differenz zwischen den beiden Mietenniveaus hat einen Namen: Sie ist der Preis der Spekulation. […]

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15.08.2016 // junge Welt // »Sie verhält sich genau wie ein privater Konzern«

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»Sie verhält sich genau wie ein privater Konzern«

Städtische Wohnungsgesellschaft in Frankfurt am Main verkaufte Unigebäude an Investor. Ein Gespräch mit Eyup Yilmaz

[…] Unternehmer Muhr hatte den Zuschlag für 8,2 Millionen Euro bekommen. Das Philosophicum ging somit für nur 100.000 Euro mehr an ihn, als der städtische Wohnungsbau- und Immobilienkonzern zuvor von der kooperativ und nichtkommerziell organisierten Beteiligungsgesellschaft »Mietshäuser Syndikat« verlangt hatte. […]

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03.08.2016 // Schwäbisches Tagblatt // Bewohner der Schellingsstraße 6 gegen Videoüberwachung des Wohnprojekts

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Bewohner der Schellingsstraße 6 gegen Videoüberwachung des Wohnprojekts

Werden die mehr als hundert Bewohner/innen der Schellingstraße 6 rund um die Uhr per Videokamera überwacht? Von der Polizei gibt’s dazu keinen Kommentar. Ein Nachbar des Wohnprojekts jedoch berichtet, wie ihn zwei Beamte in seiner Wohnung besuchten. …mehr

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Diss. von Tino Buchholz über “Struggling for recognition and affordable housing in Amsterdam and Hamburg”

strugglingDiss. von Tino Buchholz über “Struggling for recognition and affordable housing in Amsterdam and Hamburg” mit einem Kapitel über das MHS

Searching for justice in cities invokes the recognition paradigm in contemporary critical theory, where Axel Honneth counts as a leading voice. Honneth has not only conceptualised the moral grammar of social conflict but has convincingly explained what we want from life. Linking Honneth’s theory of justice, recognition and freedom with Henri Lefebvre’s Production of Space and the Right to the City, this thesis addresses the fundamental question: who has a right to settle where and why – and as a consequence – when to resign, resist, relocate. For such questions, Amsterdam and Hamburg are explored as terrains of conflict with property-led urbanisation and property-led displacement. The argument consists of the following elements: one theoretical stream that grapples with (a) philosophers to recognise the relational role of space and (b) critical urban scholars to recognise the third generation of the Frankfurt School. And second, an empirically grounded stream that equates local gentrification struggles with particular protests in Amsterdam and comprehensive resistance in Hamburg. The analytical framework addresses (c) social movement studies to embrace the relation-to-self (i.e. self-confidence and self-limitations of movements) and (d) Lefebvrian scholars to re/consider the moral dimension and dual character of propertyrights. Conceptualising Anti-Squat property-guardianship as a new phenomenon for housing research (e) the inherent cynicism of this model is re/connected to a moral housing discourse.

Connecting critical theory to spatial practice, this book also unsettles the settlement argument. Possibilities of relocation are crucial to the quality of local conflicts: the freedom of movement and freedom of choice being the most delicate things.

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Sommerfest im Hausprojekt Burge am 16. Juli 2016

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Bald ist es wieder soweit: Die Burge feiert dieses Jahr am Samstag, den 16.07., ihr Hof- und Hallenfest!

Wie im letzten Jahr wird es ein buntes Programm mit Hüpfburg, Aktionen für Groß + Klein, Essen (vegan/vegetarisch), Bands und hoffentlich viel Sonne und keinem Regen geben 🙂

Also tragt es euch dick in den Kalender ein – wir freuen uns sehr auf euch und ein tolles Fest!


PROGRAMM

*Bands*
– 16:30 Uhr: Grundhass (Acoustic Punk)
– 18:00 Uhr: DeFranzy (ElektroPop, Rap)
– 19:15 Uhr: Sperling + Kettler (Singer Songwriter)
– 20:45 Uhr: Hatless Cat (Reggae, Ska)

*DJs*
– 23:00 Uhr: Kai (Techno, TechHouse)
– 00:00 Uhr: Maltjek (DubTechno, House)
– 01:00 Uhr: Saetchmo (DubStep)

*Kinderspace*
– Hüpfburg
– Kinderschminken
– Verkleideecke

*Stände*
– Bar (alkoholisch/alkoholfrei)
– Essen (vegan/vegetarisch)

Informationen unter: http://burge.li/

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23.06.2016 // Bauwelt // Das Gemeinwohl – ein altes Fundament für neue Entwicklungen

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Das Gemeinwohl – ein altes Fundament für neue Entwicklungen

Warum halten wir uns nicht an die Gesetze, die uns Gemeinwohl ins Stammbuch schreiben? Alles nur die Schuld böser Kämmerer und Finanzminister, die auf Kosten der Bürger ihren Haushalt sanieren? Wenn es doch nur so einfach wäre. Die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung ist ein komplexer Hürdenlauf, den derzeit nur wenige meistern. Damit es mehr werden, müssen sich Initiativen und Investoren, Banken und Bürger, Kommunen und Kreative den Staffelstab in die Hand geben // von Frauke Burgdorff … mehr

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22.06.2016 // Hinz und Kunzt // Ungewöhnliche Hausbesitzer

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Ungewöhnliche Hausbesitzer

Im Berliner Projekt „Wilma 19“ leben 60 Menschen in einem ehemaligen Bürogebäude zusammen. Möglich gemacht hat es das Mietshäuser Syndikat, das Immobilien aufkauft, um langfristig günstige Mieten zu sichern. … mehr

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Küfa in der Burge am 27. Mai ab 17 Uhr

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Diesen Freitag, den 27. Mai ist wieder soweit: das Hausprojekt Burge kocht für euch! Ihr seid alle herzlich eingeladen, mit oder ohne eure Lütten, vorbeizukommen und mit uns zu futtern, zu gammeln, zu spielen, zu toben und zu schnacken!

Wie beim letzten Mal ist die Burge-Küfa barriere- und (drinnen) rauchfrei. Es gibt gemütliche Sofas, viel Platz zum Toben, einen Kickertisch, eine Tischtennisplatte, Spielzeug für die Kinder und – wenn es nicht regnet – einen Hof zum Chillen und Rumlaufen. Das Essen ist vegan und vegetarisch.

Ab 17 Uhr sind unsere Tore geöffnet, um 18 Uhr gibt es Essen. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Informationen: http://burge.li/

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23.05.2016 // Neues Deutschland // Folgen einer legendären Pleite

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Folgen einer legendären Pleite

Der Windparkbetreiber Prokon gibt nun Anleihen an die Opfer seines Bankrotts
Prokons Insolvenz wurde nicht nur ob der in den Sand gesetzten Milliarde legendär. Sie wurde Negativvorlage für das »Kleinanlegerschutzgesetz«. […]

[…] Mitglieder aus der Projektszene, Vertreter und Vertreterinnen von Selbstverwaltungskollektiven und Netzwerken wie Mietshäuser Syndikat fürchteten den Entzug ihrer Finanzquellen und hatten sich heftig gegen das Kleinanlegerschutzgesetz gewehrt. Mit ihrer Kampagne »Wir sind nicht Prokon« hatten sie 2015 in einer Anhörung vor dem Bundestag punkten können. Daraufhin, ihnen zuliebe, hatte der Gesetzgeber eine Bagatellgrenze eingeführt, die nun vielen kleinen Projekten nützt. Stark belastet werden aber seit Inkrafttreten der »Lex Prokon« auch nicht-kommerzielle Unternehmungen, die mehr als 100 000 Euro Privatkredite im Jahr einwerben. Einige von ihnen müssen nun ein »Verkaufsprospekt« erstellen, ein Format, das in der Regel bei einer Fachanwalt in Auftrag gegeben werden muss und üblicherweise 30 bis 50 000 Euro kostet. … mehr

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