Mai-Baustelle 2014 in Neuruppin

Im April jährt sich der Kauf unseres Bahnhofs zum ersten Mal. Ein Jahr, in dem wir bereits Vieles geschafft haben – insbesondere aber Vorarbeiten für die eigentliche Sanierung des Gebäudes.

Vom 28.04.2014 bis zum 19.05.2014 planen wir jetzt eine größere Baustelle, bei der z.B. ein Teil des Daches neu gedeckt werden soll. Unterstützt werden wir dabei von bis zu 50 Wandergesell_Innen sowie hoffentlich von vielen Unterstützer_Innen des Projektes.

Wir haben jetzt eine Material- und Werkzeugliste angefertigt, die fortlaufend aktualisiert wird und hoffen, dass wir uns insbesondere Werkzeug kostengünstig bzw. kostenlos ausleihen können. Wir sind für jede Form der Unterstützung dankbar – ob nun tatkräftige Hand, Mundpropaganda, Werkzeug-Leihgabe, Geld- oder Sachspende – alles hilft unsere Vorstellung von einem sozialen Zentrum ein Stück weit greifbarer zu machen.

Meldet euch einfach per Mail: info[ät]jwp-mittendrin.de
Materialliste: http://jwp-mittendrin.de/blog/materia…
Werkzeugliste: http://jwp-mittendrin.de/blog/werkzeu…

Für den Aufbau selbstverwalteter, solidarischer Räume – hier und überall!
Eure MittenDrin-Bahnhofscrew

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Mietenwahnsinn stoppen! – Vortrag von Andrej Holm in Freiburg

logo_dreyecklandWarum steigen die Mieten, wer verdient daran und was können wir dagegen tun? In seinem Vortrag am 20. März 2014 in Freiburg setzte sich der Berliner Stadtsoziologe Andrej Holm auf Einladung des Bauvereins “Wem gehört die Stadt” , einer Initiative aus dem Mietshäuser Syndikat, anhand vieler Beispiele mit den aktuellen Trends in den Techniken von Vermieter_innen zur Verdrängung von Mieter_innen auseinander und skizzierte das Konzept des Wohnens als soziale Infrastruktur.

Mietenwahnsinn stoppen! Vortrag von Andrej Holm in Freiburg

 

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Beratungen im April

Im April werden wir unsere Beratungstermine am 1. und 3. Freitag ausfallen lassen oder ein wenig abspecken. Am 1. Freitag findet der Berliner Ratschlag statt, wir werden dort an der einen oder anderen Stelle ebenfalls präsent sein, weniger als SyndikatsberaterInnen sondern mehr noch um gemeinsam mit anderen Akteuren in Berlin die stadtpolitische Bewegung voranzubringen.

Für den 3. Freitag werden wir nur dringende Beratungen annehmen, scheut euch dennoch nicht uns zu schreiben, wir werden dann gemeinsam schauen ob es sinnvoll ist ein Extratreffen zu vereinbaren.

Wir sehen uns dann alle auf dem Ratschlag,…

Eure Regionalberatung

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Projekt Kika stellt sich vor und sucht Direktkredite

Im Sommer 2012 haben wir es geschafft. Wir haben mit Unterstützung des Mietshäuser Syndikat vom Liegenschaftsfonds einen großen Altbau nahe S- und U-Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln gekauft. Zur Zeit sind wir knapp 30 Leute, darunter drei Kinder, organisiert in drei WGs. Nach dem Dachausbau werden dann etwa 40 Leute im Haus wohnen.

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DAS HAUS

Das viergeschossige Haus mit einer großen Hoffläche war ursprünglich Teil des Neuköllner Kinderkrankenhauses, das in den siebziger Jahren zum Jugendamt umgebaut wurde. Nach wie vor sind wir dabei, es zu renovieren und WG-tauglich einzurichten. Im Frühjahr soll der Ausbau des Dachgeschosses fertig werden. Wir machen keine Luxus-Sanierung, sondern bauen so günstig wie möglich – wobei wir Kriterien der Barrierefreiheit miteinbeziehen -, damit möglichst jede_r mit uns wohnen kann.

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DAS PROJEKT

Das Projekt wird von drei Gruppen getragen, die in unterschiedlichen kulturellen und politischen Zusammenhängen aktiv sind. Gemeinsam ist uns der Wunsch, der üblichen Kleinfamilienplanung und zunehmenden Vereinzelung eine gemeinsame Gestaltung bestimmter Lebensbereiche entgegenzusetzen, z.B. durch das Zusammenwohnen in Gruppen und die Mitbestimmung aller bei der Verwaltung des Hauses. Eben diese gleichberechtigte Mitsprache jeder*jedes Einzelnen bei Entscheidungen ist neben anderem Teil unseres Anspruchs, Machtverhältnisse selbstkritisch zu reflektieren.

ASK: Als Kommune sind wir eine Gruppe, die ein Leben jenseits von Kleinfamilie und individualisierter Existenz anstrebt. Mit unserer alltäglichen Praxis von gemeinsamer Ökonomie und gleichberechtigter Bedürfnisaushandlung wollen wir ein Stück vom Guten Leben im Hier und Jetzt verwirklichen. Obwohl wir in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen aktiv sind und verschiedene Erfahrungshintergründe einbringen, teilen wir eine radikale Kritik der bestehenden Herrschaftsverhältnisse.

Auf dem glitzAplanet wohnen acht Menschen, die mit queer*feministischem Herzen dem Kapitalismus einen Strich durch die Rechnung machen wollen. Leider hat das mit dem wegglitzern noch nicht geklappt, aber wir arbeiten dran. Ansonsten beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit queer*feministischer Theorie&Praxis und der kritischen Auseinandersetzung mit Körper*normen, mit Trans*politics, Antipsychatrie, Wissenschaftskritik, Überwachung und Gentrifizierung. Wir wünschen uns ein Hausprojekt mit Wirkung nach außen – und mit deutlichem Queerfaktor…

‚Freizeit‘: Bevor wir, eine Gruppe aus Kindern und Erwachsenen, hier eine der drei WG‘s gründeten, haben wir uns fast drei Jahre lang an verschiedenen Orten getroffen und uns sowohl über praktische Fragen des miteinander Lebens, als auch inhaltliche Ansprüche ausgetauscht. Viele von uns sind in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen aktiv. Wir wollen unsere Ansprüche aber nicht (nur) in der Politgruppe umsetzen, sondern zum Teil unserer alltäglichen Lebensrealität machen. Dabei ist uns die gesellschaftskritische Auseinandersetzung bspw. Mit Machtverhältnissen und Konflikten – auch bevor es brennt – wichtig.

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SCHÖNER LEBEN FÜR ALLE

…. statt schöner Wohnen nur für uns

Wir wollen kollektiv selbstverwaltet und möglichst zwanglos und selbstbestimmt leben – und wünschen uns das natürlich auch für den Rest der Welt: Außenwirkung ist uns wichtig. Für den Sommer planen wir deshalb die Errichtung eines Veranstaltungszeltes im Hof. Später wollen wir dort eine Remise bauen, die dann ganzjährig dem Kiez und kulturellen und politischen Initiativen als Spielwiese und Ort für Selbstorganisierung, Austausch und Vernetzung dienen und für nichtkommerzielle Veranstaltungen genutzt werden soll. Außerdem findet bei uns bereits regelmäßig die Beratung des Mietshäuser Syndikates für neue Hausprojekte statt – wo mitunter wir selbst unsere laufend neuen Erfahrungen weitergeben.

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Wie wir uns finanzieren

Wir finanzieren Kauf und Umbau/Neubau über Bankkredite und direkte Kredite von Unterstützer*innen an uns, ohne Vermittlung durch eine Bank. Anders gesagt: Für uns sind Direktkredite ein unverzichtbarer Bestandteil der Finanzierung. Nur durch die permanente Neuanwerbung von (auslaufenden) Direktkrediten – und zwar über die nächsten Jahrzehnte – sind wir überhaupt erst in der Lage, unsere Wohnmieten zu bezahlen und darüber hinaus nichtkommerziellen (Veranstaltungs-) Raum zu schaffen.

Jede Unterstützung ist für uns hilfreich: eigener Direktkredit – Werbung für unser Projekt bei Freund_innen und Bekannten – Tipps, welche möglichen Geldgeber_innen (privat oder institutionell) wir ansprechen könnten. Dabei helfen uns im Augenblick vor allem längerfristige Kredite. Wenn ihr eher für einen kürzeren Zeitraum Geld zur Verfügung stellen wollt, gibt es hier auch andere Projekte, die dringend auch kurzfristige Kredite brauchen (z.B. für den Hauskauf).

Kontakt: kika@cyborgsociety.org

 

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24.03.2014, Potsdamer Neueste Nachrichten, Auf ewig bunt

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Auf ewig bunt

Hausprojekte wie das U-24 sichern sich in einem Syndikat gegen Spekulanten in den eigenen Reihen

Babelsberg – Leuchtend blaue Fassade, die Eingangstür mit Plakaten und Stickern übersät, darüber ein kleines chinesisches Vordach: Das „U-24“ sticht heraus aus diesem beschaulichen Teil von Babelsberg. Das alternative Wohnprojekt in der Uhlandstraße 24 ist nicht nur wegen der Mischung aus Werkstatt, Infostelle, Konzertort und Wohnraum für 17 Menschen ein bunter Fleck: Zusammen mit dem Projekthaus Babelsberg und den „Eichelkämper_innen“ in Nedlitz gehört das U-24 zu den Potsdamer Hausprojekten, die Mitglied im „Mietshäusersyndikat“ sind.

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22.3. Hausgeburtstag Malmöer Str. 29 – “Endlich Achtzehn!”

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Am 22.3. laden wir zur Hausparty, denn seit circa 18 Monaten gibt es das Hausprojekt in der Malmöer Str. 29.

Los geht es ab 16 Uhr, als Café, mit Luftballontierchen, Infotisch und mehr. Geplant ist ein Kuchenbasar, wir freuen uns über gebackene Spenden. Weiter ab 20 Uhr mit ein paar Bands, ungefähr von Gitarre bis Hip Hop: Musgos, Verbrandskasten, Martin G., die M29 Hausband. Und danach bis spät nachts noch unsere kleine Projektraumdisco und die gemütliche Cocktailbar.

Soli-Zweck: Zur Hälfte in Antira-Arbeit und zur anderen Hälfte an den Projektraum.
Eintritt: Spende

Wir freuen uns auf euch!

Hausprojekt M29

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Beratungen verschoben auf 28.03.2014

Der zweite Beratungstermin für den Monat März ist auf den 4. Freitag, den  28.03.2014, verschoben, da wir am 3. Freitag diesmal eine Veranstaltung haben. Wie immer gilt, vorher anmelden. Infos zur Beratung findet ihr hier.

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Offener Brief der Mauerpark-Allianz an das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten

Wir veröffentlichen an dieser Stelle den Offenen Brief der Mauerpark-Allianz
an das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten.

Die Mauerpark-Allianz hat sich im März 2013 gegründet und ist ein Bündnis aus betroffenen AnwohnerInnen sowie von Initiativen beiderseits der Bezirksgrenze zwischen Mitte und Pankow. Sie will die jetzt geplante Bebauung des nördlichen Teils des Mauerparks auf Weddinger Seite verhindern und eine schnelle Fertigstellung des Parks erreichen. Hier der Text des Offenen Briefes:

Offener Brief der Mauerpark-Allianz
an das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten
Berlin, den 02. März 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil es bei den Bebauungsvorhaben am/im Mauerpark um eine Angelegenheit von großem öffentlichem Interesse geht. Die Mauerpark-Allianz ist ein Zusammenschluss von BürgerInnen und Bürgerinitiativen (Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park e.V., Freunde des Mauerparks e.V., Bürgerverein Gleimviertel e.V. u.a.) vor allem aus den Ortsteilen Wedding/Brunnenviertel und Prenzlauer Berg, die sich gegen die aktuellen Bebauungspläne am Mauerpark nördlich des Gleimtunnels wenden. Einige von uns engagieren sich bereits seit über 20 Jahren gegen die verschiedenen Bebauungspläne an diesem stadtgeschichtlich, sozial und kulturell bedeutsamen Ort und für einen großen grünen Mauerpark.

Seit 2012 bemüht sich nunmehr die Groth-Gruppe, unterstützt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Mitte, ein großes Wohnungsbauprojekt (540 WE) auf einer ca. 4 ha großen Fläche nördlich des Gleimtunnels direkt am Nordbereich des Mauerparks (direkt neben der Jugendfarm Moritzhof, Spielplätzen und dem Kletterfelsen) durchzusetzen. Obgleich der Flächennutzungsplan des Landes Berlin hier eine Grünfläche ausweist, hat der Bezirk Mitte bereits im Jahre 2010 ein heftig umstrittenes Bebauungsplanverfahren in Gang gesetzt, mit dem u.a. Baurecht für den hochverdichteten Wohnungsneubau geschaffen werden soll.

Das Aufgeben der Grünplanung zugunsten von Wohnungsbau wurde und wird mit dem aktuell hohen Wohnraumbedarf begründet, insbesondere mit dem Argument, dass für breite Bevölkerungsschichten bezahlbare Wohnungen benötigt würden. Tatsächlich ging es aber von Beginn an um die spekulative Verwertung von lukrativem innerstädtischem Grund und Boden, der einstmals als Bahngelände im öffentlichen Eigentum war. Bereits als Bezirksstadtrat in Mitte hatte Ephraim Gothe seit 2007 Pläne für den Wohnungsneubau entlang des ganzen Mauerparks im Einklang mit dem damaligen Grundstückseigentümer entwickelt, mit dem erklärten Ziel, die Aufwertung vom Prenzlauer Berg in das Brunnenviertel fortzubauen.

Als das Unternehmen von Klaus Groth mit dem typischen Konzept einer massiven Bebauung von hochpreisigen Eigentums- und Mietwohnungen am Ende dieser spekulativen

Verwertungskette auftauchte, war die öffentliche Empörung groß. Der Senat bemüht sich daher um eine soziale Legitimation dieses Grundstückdeals und seiner stadtplanerischen Begünstigung, in dem ein Teil der Baufläche an eine städtische Wohnungsbaugesellschaft und an Baugruppen abgetreten werden soll. So betont auch StS Gothe immerfort, dass man „keine sozial entmischten Quartiere“ und deshalb möglichst in jedem Neubauquartier nicht nur Eigentumswohnungen sondern auch Mietwohnungen wolle, möglichst auch für Mieter mit geringem Einkommen. „Im Mauerpark beispielsweise haben wir mit dem Investor einen Anteil von 25% sozialem Wohnungsbau vereinbart, der durch Genossenschaften oder Bauherrengemeinschaften realisiert werden soll.“ (Interview, Ecke Turmstraße, Nr. 6, September 2013, S. 6/7)

Abgesehen davon, dass an sich Baugruppen wohl kaum das geeignete Instrument sind, den Bedarf an für untere Einkommensgruppen bezahlbaren Wohnraum zu decken, zielt dieses Manöver von Herrn Gothe ausschließlich darauf, das umstrittene Groth-Projekt zu legitimieren. Die wohl beleumundeten Baugruppen sollen dafür u.a. als Feigenblatt herhalten.

Deshalb hat Herr StS Gothe auch auf einer Veranstaltung Ihres Netzwerkes Sie so nachdrücklich gebeten, das kommende Angebot von Herrn Groth nicht auszuschlagen. Nunmehr liegt das Angebot von Groth auf dem Tisch: ein 420 qm Grundstück für 600 €/m2 realisierbarer Wohnfläche.

Unbeachtlich der fragwürdigen Qualität dieses Angebots fordern wir die in Ihrem Netzwerk verbundenen Baugruppenarchitekten Berlins auf, sich nicht an diesem Vorhaben zu beteiligen, sich nicht als Feigenblatt für eine gegen die Interessen des Gemeinwesen gerichtete spekulative Bodenverwertung durch die Groth-Gruppe (oder wer immer es auch zukünftig sein mag) herzugeben.

Wir appellieren an Ihr oft bekundetes Selbstverständnis, zu einer ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung und sozial gerechten Bodennutzung beitragen zu wollen. Sagen Sie NEIN zum vergifteten Angebot der Groth-Gruppe „Wohnen-in-der-Grünen Mitte“. Unterstützen Sie die Bürger-Bewegung gegen die stadtzerstörerische Bebauung und für einen großen Mauerpark für alle Berliner*innen und ihre Gäste.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bitten Sie, diesen offenen Brief möglichst breit unter den Architekten und Projektentwicklern für Baugruppen bekannt zu machen.

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LaVidaVerde sucht dringend Direktkredite für die Solaranlage

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Die Gruppe (fast komplett) mit Bezirksbürgermeister und Planungsteam zur Grundsteinlegung am 23.05.2013

Wir sind eine der wenigen Hausprojektgruppen im Mietshäuser Syndikat, die neu bauen. Die dafür benötigten Direktkredite haben wir erfolgreich eingeworben und der Innenausbau ist in vollem Gange, so dass wir nach etwa vier Jahren der Planung im Sommer dieses Jahres endlich einziehen.

Aktuell suchen wir Menschen, die uns mit Direktkrediten für unsere Solaranlage ab 1.000 € mit bis zu 2% Zinsen kurz- bis mittelfristig unterstützen.

Neben einer gemischten Bewohner*innenschaft für die Gruppe, sind uns beim Bau ökologische Aspekte sehr wichtig. Unser Energie-Plus-Mehrfamilienhaus ist Teil der „Forschungsinitiative Zukunft Bau“, über die wir Fördergelder vom Bund erhalten und dafür die Einhaltung hoher Energie- und Umweltschutzstandards sicherstellen.

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Dachabdeckung: hier sollen die Solarmodule in Kürze aufgebracht werden

Ein zentraler Bestandteil unseres Konzepts ist die Photovoltaik-Anlage, mit der wir den Strombedarf des Hauses decken. Über das Jahr gerechnet produzieren wir einen Stromüberschuss (Energie-Plus), den wir unter anderem an Nachbarn verkaufen wollen. Im Moment erarbeiten wir gemeinsam mit einer lokalen Projektmanagementfirma den Pacht-, Stromliefer- und Gesellschaftsvertrag, wobei für die Anlage etwa 140.000 € veranschlagt sind. Unser Wunsch ist es, die dezentrale Stromversorgung mit vor Ort erzeugten erneuerbaren Energien in Berlin voran zu bringen.

Wir hoffen, einen Großteil dieser Summe über Direktkredite finanzieren zu können – auch wenn die Zeit knapp ist. Da das Baugerüst erst abgebaut werden kann, wenn die Anlage auf dem Dach ist und täglich Kosten verursacht bitten wir dringend um finanzielle Unterstützung!

Ansprechpartnerin für Kreditgeber*innen:

Jana Werner
M 0176 70 80 87 62
kredit@lavidaver.de

Eckdaten PV-Anlage:
76.000 kWh Gesamtertrag (77 kW peak)
20.000 kWh Eigenverbrauch (ohne Speicher)
LVV GmbH übernimmt 50% der Betreibergesellschaft (KG)
70.000 € Kreditbeteiligung durch LaVidaVerde
Montage auf das Dach: April 2014

Eckdaten Haus:
Sophienstr. 35, Berlin Lichtenberg
1.200 qm Wohnfläche
18 Wohneinheiten auf 4 Etagen
1- bis 4-Raum-Wohnungen
Technikkeller und Dachboden
800 qm Garten und 135 qm Gemeinschaftsfläche
Platz für 27 Erwachsene und 11 Kinder
Einzug: Sommer 2014

Weitere Infos zum Projekt: www.lavidaver.de

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Die Zimmerleute kurz vor ihrer Rede zum Richtfest am 13.12.2013

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Frontansicht der Sophienstraße 35 Ende Februar 2014

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Vielseitenhof in Trebitz unterstützen!

“Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“
(Afrikanisches Sprichwort)

Vielseitenhof

Nachhaltig und gemeinschaftlich Leben auf dem Land, in Trebitz bei Brück in Brandenburg.

Wir sind ein Hofprojekt aus 3 Familien mit bald 8 Kindern, Hund, Katze, Hühnern und bald auch wieder Störchen.

Nachhaltigkeit ist uns auf vielen Ebenen wichtig: z.B. beim Bauen und Heizen, durch gegenseitige Unterstützung im Alltag, indem wir Dinge und Ressourcen gemeinsam nutzen, durch den Aufbau eines Netzwerks von UnterstützerInnen u.v.a..

Wo wir stehen:

Unseren Hof in Trebitz (bei Brück) haben wir mit Eigenmitteln gekauft. Nach gemeinsamer Planung, Finanzierung und Bauphase sind wir im Sommer 2013 in das sanierte Wohnhaus gezogen. Momentan befinden wir uns in der Planungsphase mit dem Architekten zum Ausbau eines schönen Stallgebäudes zu einem Multifunktional-Gemeinschaftsraum mit 2 kleinen Gästezimmern.  Dank unseres Netzwerks aus UnterstützerInnen in unserem persönlichen Umfeld und aus dem Syndikat finanzierten wir die Kosten für Planung und erste Umbaumaßnahmen in Eigenleistung. Mit Hilfe der GLS-Bank, regionaler Fördermittel und Direktkrediten geht es jetzt an die grundlegenden Baumaßnahmen.

Zum Ausbau des Stalls brauchen wir noch Unterstützung, gerne auch in Form von langfristigen Direktkrediten.

Wir wollen auch noch weiteren Wohnraum schaffen – sind also auch für weitere MitstreiterInnen offen!

Kontaktiert uns! Ruft uns an, kommt vorbei, Fragt uns aus!
info@vielseithof.de oder Tel. 033844/729 469 (Christine)

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