taz, 07.11.2014, Happy Birthday, altes Haus!

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Das besetzte Haus im Hamburger Schanzenviertel entzieht sich seit 25 Jahren der kapitalistischen Verwertungslogik – oder etwa nicht? Ein Geburtstagsgruß. (Andrej Holm)

[...]

“Eine Lösung der Wohnungsfrage wird es nur geben, wenn es gelingt, auf der Basis einer marktfernen Bewirtschaftung das Wohnen als soziale Infrastruktur zu organisieren. Hausbesetzungen und die aus ihnen entwickelten Rechtsformen wie das Mietshäuser Syndikat können dabei als Orientierung verstanden werden. “ 

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der Freitag, 23.10.2014, „Wir wollen die Häuser dem Markt entziehen“

freitag

„Wir wollen die Häuser dem Markt entziehen“

Im Gespräch Stefan Rost war Ende der 80er Gründungsmitglied des Mietshäuser-Syndikats. Nach gut 25 Jahren fürchtet er erstmals das Aus des Projekts

Ausschnitte:

[...] “Wenn das Kleinanlegerschutzgesetz in der Form kommt, müsste in Zukunft jedes Hausprojekt einen Verkaufsprospekt für die Direktkreditgeber veröffentlichen. So ein Prospekt muss im Detail über Gewinne, Verluste, Finanzlage, Vermögenswerte und so weiter informieren und mit einer Anwaltskanzlei erstellt werden.” [...]

Gemeinwirtschaft ist unter dem Schlagwort Commons inzwischen ein Trend. Ist die Akzeptanz des Mietshäuser-Syndikats heute breiter?

“Absolut. Wir sind zwar immer noch kein Lieblingskind der Politik, aber wir werden heute zum Beispiel in den Kommunen zu Fachgesprächen eingeladen, bei denen früher nur die Immobiliengesellschaften und die Wohnungsbaugenossenschaften saßen.”

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21.10.2014, Tagesspiegel, Nach Prokon-Pleite Start-ups kritisieren geplantes Kleinanleger-Schutzgesetz

Tagesspiegel_LogoNach Prokon-Pleite Start-ups kritisieren geplantes Kleinanleger-Schutzgesetz

[...] Um Pleiten dieser Dimension künftig zu verhindern, will das Bundeskabinett demnächst über ein neues Kleinanlegerschutzgesetz abstimmen. Es soll vor allem die Informationspflicht und die Werbung regeln. Doch für den aktuellen Entwurf gibt es kräftigen Gegenwind. … vollständiger Artikel

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16.10.2014, derFreitag, Frankfurts Philosophicum

freitag

Der Freitag machte mit einer vollen Seite auf das Thema “Häuserkampf” aufmerksam, mit dabei auch die Projektgruppe “Philosophicum” , welche das denkmalgeschützte Gebäude Philosophicum auf dem Campus Bockenheim für Wohnen und Arbeiten zusammen mit dem Mietshäuser Syndikat umnutzen wollte. Den Zuschlag erhielt am Ende ein Investor.

Frankfurts Philosophicum

Häuserkampf IV Eine Initiative hat lange vergebens gekämpft, damit aus dem legendären Seminargebäude sozialer Wohnraum wird mehr…

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01.10.2014, Berliner Woche, In der Magdalenenstraße 19 verwirklichen 60 Hausbesitzer ihren Wohntraum

berliner_woche
In der Magdalenenstraße 19 verwirklichen 60 Hausbesitzer ihren Wohntraum

Lichtenberg. “Wilma19″ heißt das ungewöhnliche Wohnprojekt in der Magdalenenstraße 19, in dem schon im Winter dieses Jahres rund 60 Erwachsene und Kinder einziehen werden. Sie alle wollen gemeinschaftlich und bezahlbar wohnen. mehr…

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17.10.2014, ND Extra “Vereine und Verbände” … lieber 1000 Freund_innen im Rücken als eine Bank …

nd_logoAm 17.10.2014 veröffentlichte die Tageszeitung Neues Deutschland eine Beilage unter dem Titel “Vereine und Verbände”, auf der Titelseite ein Artikel zum Mietshäuser Syndikat und zu den Forderungen zum sogenannten Kleinanlegergesetz.

… lieber 1000 Freund_innen im Rücken als eine Bank …

Das Mietshäuser Syndikat hilft Häuslebauern, die ihren Wohnraum dem »freien Markt« entziehen möchten

  • Die Beilage “Vereine und Verbände” auf den Seiten des Neuen Deutschland als .pdf
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Radiobeitrag: Gentrifizierung – warum Wohnen immer teurer wird

Der Stadtsoziologe Andrej Holm sprach am 25. September 2014 in der Tübinger Volkshochschule über Gentrifizierung oder warum Wohnen immer teurer wird.


Andrej Holm, Gentrifizierung - warum Wohnen immer teurer wird

Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die Tübinger Projekte des bundesweiten Mietshäuser-Syndikats, die mit ihren selbstverwalteten Häusern eine mögliche Lösung für die Schaffung bezahlbaren Wohnens für sich gefunden haben.

Andrej Holm sprach allerdings nicht über selbstverwaltetes Wohnen, sondern erläuterte in knapp einer Stunde pointiert den Zusammenhang von steigenden Mieten in ehemals günstigen Wohngegenden mit Prozessen der “Aufwertung” und Veränderung der sozialen Zusammensetzung eines Viertels. Dabei wurde deutlich, dass ohne politische Maßnahmen kein günstiger Wohnraum entstehen kann, politische Entscheidungsträger sich bei der Suche nach Lösungen aber leider meist von den falschen beraten lassen: Den Lobbyverbänden der Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften.

Sender: Wüste Welle, Tübingen
Quelle: http://www.freie-radios.net/66525
Lizenz: icon_cc_sa_by_nc

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02.10.2014, Bayrischer Rundfunk – quer, Aus für Bürgerprojekte? Anlegerschutz gefährdet Engagement

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HAUSPROJEKT BERLIN-RAHNSDORF sucht aktuell wieder Direktkredite!

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Wir sind ein kleines Hausprojekt im Osten Berlins am Müggelsee, 45 Min. von der Innenstadt entfernt.

In der ersten nervenaufreibenden Phase der Kaufverhandlungen hatten wir das Glück mit einem einzigen großen Direktkredit ausgestattet zu sein, sodass wir den Hauskauf sofort realisieren konnten. Dieser Kredit ist inzwischen gekündigt. Einen Großteil davon konnten wir mit toller Unterstützung von Seiten des Syndikats und vieler Einzelpersonen bereits zurückzahlen. Für die verbleibende Restsumme (25.000€) und eine unverhofft hinzugekommene Dachbaustelle (ca. 11.500€) benötigen wir jedoch weiterhin möglichst langfristig gewährte Direktkredite.

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Eigentlich hatten wir das Zimmer ja nur streichen wollen! Aber dann ist uns buchstäblich die Decke auf den Kopf gefallen und was als kleine Renovierungsarbeit begann, endete in einer Großbaustelle mit Gerüst, 9 m³ Schutt abtragen, Dachdecker, Maurer, Mörtel und einem komplett neuen Dach auf dem Anbau. Und nun sind wir aktuell wieder auf der Suche nach Direktkrediten…

Wenn ihr uns weiterhelfen könnt und uns unterstützen wollt, bitte meldet euch bei uns!
Ansprechpartner*innen:
Stefanie 0175 7003898
Flo 0176 83122533

Ihr seid auch herzlich eingeladen, vorbeizukommen und die frisch abgeschliffenenen Stahlträger zu bewundern, zu einem Lagerfeuer oder Abendessen. Gerne stellen wir uns und das Hausprojekt vor.

flyer_fotos 1Das Haus ist ausgelegt auf 11 Personen, bei einer Mindestbelegung von 6 Personen sind wir in der Lage alle laufenden Kosten (Tilgung der Bankkredite, Direktkreditzinsen, Betriebskosten etc.) zu bedienen. Direktkredite benötigen wir zur Auslösung gekündigter Direktkredite und der Dachbaustelle.

flyer_fotos 3Ein bisschen mehr vom Himmel sehen und jeden Tag einmal Waldboden unter den Füßen spüren. Abends mal schnell in den See springen, die Hunde durch den Wald rennen lassen und Kinder, die auf der Straße skaten und rollern können. Das war vor gut drei Jahren unsere Motivation an den Stadtrand zu ziehen.

Doch damit nicht genug: In einem Haus wollten wir leben, nicht in einem Renditeobjekt! Wir wollen selbst Wohnraum gestalten, der für jede*n bezahlbar bleibt und uns der möglichen Bedrohung durch Investor*innen, gewinnorientierter Luxussanierung oder gar Zwangsräumungen nicht mehr aussetzen müssen.

Wir sind 11 Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, familiären Situationen und finanziellen Ausstattungen. Was uns eint, ist u.a. das Interesse am Verlernen von kapitalistisch vorgegebenen Normalitäten und Lebensweisen. Als WG leben wir solidarisch und selbstbestimmt zusammen.

KONTAKT:
Hausprojekt Berlin Rahnsdorf GmbH
Püttbergeweg 77
12589 Berlin
mail: hausprojekt-berlinrahnsdorf@riseup.net

web: http://hausprojekt-berlinrahnsdorf.net

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28.09.2014, taz, Schwarmfinanzierung in Gefahr

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Schwarmfinanzierung in Gefahr

Das neue Kleinanlegerschutzgesetz macht sozialen Initiativen das Leben schwer – aber auch vielen Gründern und dem beliebten Crowdfunding.

Auch für das Mietshäuser Syndikat bedeutet dieses Gesetz in seinem jetzigen Entwurfsstatus eine erhebliche Einschränkung der bisherigen Arbeit, aus diesem Grunde hat sich im Syndikat das Aktionsbündnis WirsindnichtProkon gegründet, welches auf die aktuelle Gesetzgebung Einfluß nehmen wird.

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