15.Januar 2015, Süddeutsche Zeitung, Türschlusspanik

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Türschlusspanik

Die Zinsen sind immer noch niedrig, die Mieten steigen: Wer jetzt noch keine Immobilie hat, steht gewaltig unter Druck. Über ein Deutschland im Kaufrausch.

[…] Sich zusammentun. Etwas gemeinsam erwerben mitten in der Stadt, mit Gleichgesinnten. Gemeinheim statt Eigenheim, quasi. Denn das kann schon auch eine Lösung sein. Mithilfe des Mietshäuser Syndikats aus Freiburg etwa haben sich in ganz Deutschland Menschen zusammengetan, ein, zwei Dutzend meist, eine GmbH gegründet und mit einer Mischung aus Eigenkapital und Bankdarlehen Mietshäuser gekauft. “Entprivatisiert”, wie sie beim Syndikat sagen. […]

[…] Nicht immer ist es unkompliziert, immer noch gibt es Plena mit Palaver. Aber das hätte man auch mit einer gekauften Wohnung und den Eigentümerversammlungen. […] … zum vollständigen Artikel

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Projekt M29: „Kein Mensch ist illegal“ Transparent angezündet

In der Nacht vom 16.01 auf den 17.01 zündeten Unbekannte ein an der Außentreppe des Projekts M29 hängendes Transparent mit der Aufschrift „Kein Mensch ist illegal“ an. Das Transparent verbrannte, die Reste fielen herunter. Wir verurteilen diesen Angriff scharf. Am darauffolgenden Tag wurde ein neues Transparent an gleicher Stelle mit gleicher Aufschrift aufgehangen.

Vor 2 Monaten wurde das Transparent bereits mit einem Messer abgeschnitten und geklaut, die Diebe waren dabei mit Pfefferspray bewaffnet:

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Verschmorte Kabelbinder, heruntergefallene Reste am Stahlträger und im Schnee.

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21.12.2015, Deutschlandradio Kultur, Wir kaufen uns einen Plattenbau

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Wir kaufen uns einen Plattenbau

Eine Alternative für Menschen, die beim Wohnen andere Wege gehen wollen, sind die Hausprojekte des Miethäusersyndikats. Die Häuser werden gemeinschaftlich über eine GmbH gekauft, ihre Bewohner sind immer Mieter. Eines davon ist in einem Plattenbau im Berliner Bezirk Lichtenberg. Von Anja Nehls … mehr

21.12.2015, Deutschlandradio Kultur, Wir kaufen uns einen Plattenbau

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21.12.2015, Deutsches Architektenblatt, „Ein Zäunchen drumrum“

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„Ein Zäunchen drumrum“

Vor allem der Markt soll für neue Wohnungen sorgen, meint der Ökonom Michael Voigtländer. Der Staat soll ran, meint Stefan Rost, Experte für Non-Profit-Projekte

Interview: Roland Stimpel

Soll eher der Staat oder eher der Markt für neue Wohnungen sorgen? Ein liberaler Ökonom und ein Experte für Non-Profit-Projekte diskutieren. Und beide sind sich einig: Gruppen ohne Gewinnabsicht sollen mehr Gewicht bekommen. … mehr

 

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29.10.2015, Badische Zeitung, Das Mietshäusersyndikat: Solidarität statt Rendite für Einzelne

logo_badischeDas Mietshäusersyndikat: Solidarität statt Rendite für Einzelne

„Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe“ – dieses Thema stand im Winterer-Foyer im Theater auf dem Plan. Rund 100 Menschen kamen – statt einer kontroversen Diskussions- war’s eine Werbeveranstaltung für die Mietshäusersyndikatsidee. … mehr

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29.09.2015, Deutsches Architektenblatt, Auf goldenem Boden

logo-deutsches_architektenblattAuf goldenem Boden

Das Baugruppen-Modell taugt auch für Handwerksbetriebe, wie ein die Stadt belebendes Hamburger Projekt zeigt Text: Claas Gefroi

Seit Jahrzehnten wandern Handwerks- und Gewerbebetriebe aus den Großstädten hinaus. Diesen geht eine wichtige Zutat für die so oft beschworene urbane Mischung verloren. Heikel ist die Entwicklung auch für die Betriebe selbst: Sie müssen an den Stadtrand oder noch weiter hinaus ziehen, haben nun weite Anfahrtswege und verlieren oftmals ihren städtischen Kundenstamm. Dass es auch anders geht, zeigt ein wegweisendes Projekt im Hamburger Bezirk Altona, … mehr

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Ausstellung „The Berlin Project“ // Eröffnung am 05. November

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Studentische Entwurfsstudios der TU Berlin und der Cornell University, Ithaca, NY, stellen ihre Arbeiten zum Dragonerareal aus. Die Ausstellung ist vom 9. November bis 17. Dezember 2015 im Architekturmuseum der TU Berlin zu sehen. Sie ist öffentlich, die Besichtigung ist kostenfrei.

Als Kooperationspartner des Berliner Entwurfsstudios finden wir die Einordnung, dass das sogenannte Dragonerareal zu einem „Modell für eine gerechtere Stadtentwicklung werden kann“ sehr richtig, wir finden sogar: es ist ein muß!

Die Debatte hierum nehmen die studentischen Entwurfsstudios zum Anlass ihre Arbeiten zum Dragonerareal aus den Jahren 2014/15 zur Diskussion zu stellen. Eine Fotoserie von Andrew Alberts begleitet die Ausstellung.

Eröffnung – heute: Donnerstag, 5. November 2015 um 18 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Galerie des Architekturmuseums (Untergeschoss Flachbau)

Informationen: http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/

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Zur Wohnungsfrage und “Aufnahmefähigkeit” , Resolution der Mitgliederversammlung vom 10.10.2015

Die lauter werdende Aussage seitens der Politik und der Medien, die Grenze der Aufnahmefähigkeit Geflüchteter sei angesichts knappen Wohnraums erreicht, soll von selbst gemachten Problemen ablenken. Stattdessen sind die Schwierigkeiten bei der Unterbringung Geflohener Ausdruck verfehlter Politik der letzten Jahrzehnte. Wohnungsbau dient hierzulande – gesetzlich abgesichert – in erster Linie Profitinteressen. Daraus resultiert der Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

In der Öffentlichkeit wird der Eindruck erweckt, verschiedene marginalisierte Gruppen stünden in Konkurrenz um knappe Ressourcen. Diese vermeintliche Knappheit ist tatsächlich eine Frage (gesellschaftlicher) Umverteilung.

Daher:
Flüchtende aufnehmen, Transit ermöglichen!
Wohnraum für alle! Egal mit welchem Pass oder ohne Pass.
Nutzung von Leerstand!
Schaffung von bezahlbarem Wohnraum!

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12.09.2015, Berliner Woche, Hier wohnt die Zukunft: das Effizienhaus Plus in der Sophienstraße 35

berliner_wocheHier wohnt die Zukunft: das Effizienhaus Plus in der Sophienstraße 35

Rummelsburg. Wie Wohnen aussehen kann, machen 38 Menschen im Weitlingkiez vor. Das Haus der Baugemeinschaft “La Vida Verde” (spanisch für “Das Grüne Leben”) in der Sophienstraße 35 setzt Maßstäbe. von Karolina Wrobel

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(Anm.: Es ist “nicht ganz” richtig wiedergegeben, dass das Mietshäuser Syndikat dieses Projekt finanziert, aber es gibt eine bewährtes Finanzierungsmodell innerhalb des Syndikats mit einem Mix aus Direktdarlehen und Bankenfinanzierung.)

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01.09.2015, Deutsches Architektenblatt, All together now

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All together now

Baugruppen und -gemeinschaften gehören seit einigen Jahren zu den maßgeblichen Akteuren im innerstädtischen Wohnungsbau. Doch es gibt auch Projekte, die mehr teilen als nur die Planungs- und Baukosten. Über das Verhältnis von Privatheit und Gemeinschaft unter einem gemeinsamen Dach.  von Cornelia Dörries

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