Klage gegen den Vorkauf der H48

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Kein Vorkauf für die Finowstr. 24

Leider hat die Hausgemeinschaft hier umsonst gekämpft. Unsere Forderungen zum Vorkaufsrecht hier.

Liebe Unterstützer:in des Vorkaufs der Finow Ecke Weser,

es erreichte uns die Entscheidung des Bezirks, dass es aus finanziellen Gründen leider nicht möglich ist, unseren Hausverein als Vorkäuferin in Betracht zu ziehen. Wir haben in den letzten Wochen alles daran gesetzt, die erforderlichen Mittel einzuwerben und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Vorkauf zu schaffen, aber leider war die Zeit zu knapp und vor allem der Preis für unser Haus einfach zu hoch. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Mieteinnahmen in keinem Verhältnis zum spekulationsgetriebenen Kaufpreis eines Hauses stehen. Dies wird in absehbarer Zeit zu großen – vor allem sozialen – Problemen führen. Leider war es uns nicht möglich, durch einen erfolgreichen Vorkauf, ein Zeichen gegen diese Dynamik zu setzen. Der Vorkauf, in dem man im Endeffekt nur die bereits verhandelten Preise zwischen Verkäufer:in und Käufer:in bedienen muss, wird immer mehr zu einem wirkungslosen politischen Instrument, das an anderer – politisch höherer – Stelle bekämpft werden muss.
Wir bedanken uns von Herzen für das Vertrauen, das ihr uns entgegengebracht habt, und sind immer noch sprachlos, wie schnell doch eine große Summe an Direktkreditzusagen zusammenkommen kann. Vielen, vielen Dank dafür.
Konkret heißt das für euch: Ihr braucht eure Zusagen nicht umzusetzen. Kein Geld muss für die Finow Ecke Weser überwiesen werden!
Wir sind sehr dankbar für den Zuspruch, den wir vor allem in den letzten Tagen von euch bekommen haben und hoffen, dass ihr eure Bereitschaft, solche Projekte zu unterstützen, beibehaltet.
Alles Gute, Danke und bis bald,
eure Hausgemeinschaft Finow Ecke Weser in Neukölln.
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Haus in Halberstadt sucht neue Gruppe

Ein Haus mit Platz für bis zu 10 Personen in Halberstadt sucht eine neue Gruppe.
Das Haus wurde bis zum vergangenen  Jahr bewohnt, ist aber sanierungsbedürftig. Das bietet auch die Chance, das Haus baulich euren Bedürfnissen anzupassen. Das Projekt heißt VEB Wohnfabrik und ist Mitglied im Mietshäuser Syndikat.

Verein und GmbH sind vorhanden und schuldenfrei.

Weitere Informationen findet ihr hier im Exposé

Bei Rückfragen oder Interesse am Haus meldet euch gerne bei: vebsoli@syndikat.org

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Unterstützt “Deutsche Wohnen und Co. enteignen”!

Liebe Initiativen, Mieter*innen und Interessierte am MHS,

die Beratung durch uns ist offen für alle Interessierte und kostenlos!

Wir würden uns aus aktuellem Anlass jedoch freuen, wenn ihr als kleines
Dankeschön die Initiative “Deutsche Wohnen & Co. enteignen” unterstützen
würdet: https://www.dwenteignen.de/

“Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ hat sich zum Ziel gesetzt, die
Bestände großer Immobilienkonzerne mit über 3.000 Wohnungen in Berlin zu
vergesellschaften – also in öffentliches Eigentum zu überführen und
demokratisch zu verwalten. Dazu soll es im September einen
Volksentscheid geben. Damit dieser stattfinden kann werden aktuell
Unterschriften gesammelt. Online findet ihr die Unterschriftenliste.

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese ausdrucken (A4), ausfüllen
(leserlich und vollständig) und an folgende Adresse schicken würdet:
Mietenvolksentscheid e. V. c/o Stadtteilbüro Friedrichshain Warschauer
Str. 23 | 10243 Berlin

Andere Sammelorte in eurer Nähe findet ihr hier:
https://www.dwenteignen.de/unterschreiben/

Vielen Dank und keine Rendite mit der Miete!
Eure Regionalberatung Berlin/Brandenburg

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Unsere Forderungen zum kommunalen Vorkaufsrecht

Die Forderungen als PDF: 2020 Forderungen_Vorkaufsrecht

Hier gehts zur Petition von 23 Häuser sagen NEIN

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Informationen zum Vorkaufsrecht für betroffene Mieter*innen

Die asum hat eine Handreichung für betroffene Mieter*innen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg erstellt, die auch für Häuser in anderen Bezirken hilfreich sein kann. Zu finden hier: faq_vorkaufsrecht_200608_asum.

Eine weitere hilfreiche Broschüre wurde von Wir Häuser e.V. erstellt, ein Zusammenschluss von Mieter*innen aus Häusern, die verkauft wurden und dies nicht so einfach hinnehmen wollten. Zu finden hier.

 

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Beratung während Corona

Liebe Leute, Gruppen, Initiativen, Bewohner*innen bedrohter Mietshäuser etc.,

das Corona-Virus hat auch bei uns einen kleinen Digitalisierungsschub bewirkt und so haben wir für die Zeit, in der wir keine Beratungen in den Berliner Syndikatsprojekten machen können, virtuelle Beratungsräume eingerichtet.

Wir bieten also weiterhin am 1. und 3. Freitag im Monat um 17.00 Uhr Erstberatungen und Prozessbegleitung rund ums Mietshäuser Syndikat an. Per Videokonferenz oder telefonisch.

Meldet euch gerne!

Wie immer per E-Mail an: berlin-brandenburg@syndikat.org

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Leitfaden: “Wie organisiere ich eine Mieter*innen-Initiative?”

Die AG Starthilfe der Kampagne Deutsche Wohnen & Co enteignen hat ihre Erfahrungen zum Aufbau von Initiativen in der Broschüre “Wie organisiere ich eine Mieter*innen-Initiative?” zusammengefasst. In der Broschüre werden Schritt für Schritt verschiedene Aspekte zur Organisierung beschrieben und viele praktische Tipps gegeben.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

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Netzwerk Berliner MHS-Initiativen

Verschiedene Berliner Syndikats-Initiativen, also Gruppen, die in Berlin Projekte mit dem Mietshäuser Syndikat umsetzen wollen, haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.

Was machen sie und was sind ihre und unsere Forderungen?

Lest nach auf ihrem Blog.

Erreichbar ist das Netzwerk unter: berliner-initiativen@syndikat.org

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Demonstration am 28.03.2020: Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn

Gemeinsam widersetzen gegen #Mietenwahnsinn
Aufruf zur Demonstration in Berlin am 28. März 2020

Wir alle haben inzwischen Erfahrungen mit Mietsteigerungen, Modernisierungen, Entmietungen, Eigenbedarfsklagen und Zwangsräumungen gemacht; oder wir leben in der Sorge, dass es als nächstes uns, unsere Nachbar*innen, unseren Gemüseladen, unser Lieblingskino, die Kita oder die Kiezkneipe trifft. Der Mietenwahnsinn treibt uns weiter in die soziale Ungerechtigkeit und zerstört alles lebens- und liebenswerte in unseren Städten. Wir haben satt, denn das alles muss nicht so sein!Die soziale Ungleichheit der Wohn- und Lebensfrage ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis der Vermarktung unserer Grundbedürfnisse. Solange Grund und Boden Privateigentum bleiben, wird es Spekulation mit Leerstand und Mietenwahnsinn geben – und zwar auf unsere Kosten!
Deshalb wollen wir eine Stadt die kein Geschäftsmodell ist, sondern die allen gehört – und zwar unabhängig von Herkunft, Sprache und Alter und in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss.

Zusammenhalt und Solidarität gegen soziale Ungerechtigkeit

Doch mit dem Mietenwahnsinn wächst auch unser Widerstand! Allein in Berlin riefen im vergangenen April 280 Initiativen dazu auf gegen Verdrängung, Zwangsräumungen und den Ausverkauf unserer Grundbedürfnisse zu protestieren. Am Ende waren auf unserer Demo über 40.000 Menschen!
Viele von uns haben sich inzwischen in ihren Häusern und Nachbarschaften zusammengeschlossen, weitere Mieterinitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen gegründet, Zwangsräumungen blockiert, leerstehende Häuser und Wohnungen besetzt, selbstverwaltete Wohnprojekte und neue Wohnungsgenossenschaften gegründet.

Dabei wird mehr als deutlich, was ein starker, solidarischer und breit aufgestellter Widerstand bewirken kann: Gemeinsam konnten wir so manche Kündigung verhindern, mache Mieterhöhung abwehren und manchen Hausverkauf stoppen. Nur durch unseren Protest wurden erstmals wieder Wohnungen rekommunalisiert, muss die Immobilienlobby die Enteignung fürchten und hat der Senat ein paar Reformen beschlossen. Doch das bisschen Millieuschutz und der löchrige Mietendeckel reichen lange nicht aus! Wir machen weiter. Entschlossen, selbstorganisiert und alle zusammen!

Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt, Solidarität und unsere Alternativen entgegen.
Kämpfen wir gemeinsam für:

  • einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik!
  • die Vergesellschaftung von Wohnraum und die Sozialisierung von Grundeigentum!
  • echte demokratische Mitbestimmung der Mieter*innen und die Selbstverwaltung der Wohnhäuser!
  • ein Ende der Zwangsräumungen!
  • die Entkriminalisierung von Mietstreiks, Leerstandsbesetzungen und die Abschaffung der Berliner Linie!

Widersetzen wir uns!

Kommt zur Demonstration am 28. März 2020 um 13:00 am Potsdamer Platz. Unter dem Motto Housing Action Day finden parallel Demonstrationen in vielen bundesdeutschen und europäischen Städten statt. Setzt euch zusammen und nehmt an den Aktionstagen vom 20. März bis zum 28. März teil! Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn! Wohnen ist Menschenrecht!

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