Syndikat erhält Bernd Koberstein Preis

…. und wir sagen DANKE!

Seit 2012 wird jährlich der „Berndt Koberstein Preis für Zusammenleben und Solidarität“ in Freiburg vergeben. Mit dem Berndt Koberstein Preis wird an das Wirken von Bernd Koberstein erinnert und Projekte, Initiativen, Personen oder Organisationen ausgezeichnet, die mit beispielhaften Aktivitäten und Initiativen in besonderer Weise zu einem guten nachbarschaftlichem Zusammenleben, zu einem solidarischen Miteinander der Menschen beitragen. Es sollen insbesondere auch Initiativen gewürdigt werden, die das Eigenengagement von Menschen für ein gutes Miteinander-Leben fördern, die Ausgrenzung bekämpfen und Inklusion befördern.

Anbei findet Ihr die Pressemitteilung der Jury


 

Berndt Koberstein Preis 2016
Pressemitteilung

Preisträger des Berndt Koberstein Preises 2016 ist das Miethäuser Syndikat. Der mit 10.000.-€ dotierte Preis wird 2016 zum fünften Mal vergeben und erinnert an den 1986 von der Contra in Nicaragua ermordeten Aufbauhelfer Berndt Koberstein.

Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury des Berndt Koberstein Preises den kontinuierlichen großen Beitrag des Mietshäuser-Syndikats zum dauerhaften Erhalt von bezahlbaren Mietwohnungen. „In einer Zeit, in der Wohnungsknappheit und galoppierende Mietpreissteigerungen das Grundrecht auf Wohnen immer stärker beeinträchtigen, ist das Wirken des Miethäuser-Syndikats wertvoller denn je“, so die Jury. Besondere Würdigung findet die Tatsache, dass das Konzept des Mietshäuser-Syndikats einen Großteil der Verantwortung und Entscheidungskompetenz in die Hand von Hausgemeinschaften legt. „So entsteht verantwortliches und solidarisches Miteinander-Wohnen“, so Jury-Mitglied Bernd Obrecht.

Die Laudatio für das Mietshäuser-Syndikat wird Martin Wiedemann, Chef des Kulturprogramms des Vorderhaus, halten.

Für die musikalische Begleitung sorgt die Gruppe „Meeting Waters“.

Die Preisverleihung des Berndt Koberstein Preises 2016 findet am Dienstag, den 3. Mai 2016 um 19:30 im „Weinschlösschen“ (Wilhelmstr./Ecke Schnewlinstr.) in Freiburg statt.

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07.04.2016, Deutschlandfunk, Syndikat wehrt sich gegen Immobilienabzockerei

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Syndikat wehrt sich gegen Immobilienabzockerei

In Berlin wechselten im vergangenen Jahr Häuser und Grundstücke im Wert von fast 21 Milliarden Euro den Besitzer – eine Rekordsumme. Wie man Immobilienabzockerei und Verdrängung aus der Stadt verhindern kann, zeigt eine alternative Groß-WG in einem Berliner Plattenbau. Von Jens Rosbach

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24.03.2016, FUTURZWEI-Stiftung, “Die Häuser denen, die sie nutzen”

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Die Häuser denen, die sie nutzen

Quer durch die Republik verschwinden Monat für Monat Immobilien von der Landkarte der Investoren. Einmal vom Mietshäuser Syndikat „entprivatisiert“, dienen sie nunmehr dem Zweck ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Profitinteressen müssen draußen bleiben. mehr…

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10.03.2016, Süddeutsche Zeitung, Fair und solidarisch wohnen

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Fair und solidarisch wohnen

Hier werden Bewohner zu Mitbestimmern. Über 100 Projekte haben bereits günstige Unterkünfte geschaffen. Eines davon ist WiLMa in Berlin. Mehr…

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10.03.2016, Berliner Kurier, Wucher stoppen – Das Syndikat gegen die Immobilienhaie

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Wucher stoppen
Das Syndikat gegen die Immobilienhaie

Die Mieter in der Neuköllner Friedelstraße kämpfen gegen einen Immobilienhai, der ihr Haus vor drei Jahren kaufte – jetzt natürlich teuer sanieren will. Seit über einem Jahr tobt ein Rechtsstreit. Der Investor ist genervt, die Sanierung ist gestoppt, die 18 Miet-Parteien kämpfen vereint. Sie scheinen jetzt einen Weg gefunden zu haben, um dem Immobilienhai die Zähne zu ziehen – sie wollen ihm das Haus mit Hilfe vom Verein „Mietshäuser Syndikat“ abkaufen . mehr….

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09.03.2016 // Berliner Kurier // Ätsch, Immobilienhai – Jetzt beißen die Mieter zurück

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Ätsch, Immobilienhai
Jetzt beißen die Mieter zurück

Luxussanierung, Mieterverdrängung. Das ist in der Stadt bereits trauriger Alltag. Auch in der Friedelstraße. Dort will ein Investor teuer sanieren und die Mieten bis zu 70 Prozent steigen lassen. Jetzt wehren sich die Bewohner mit einem Weg, den Investoren verstehen – mit Geld: Sie wollen dem Miethai die Immobilie einfach abkaufen.

[…] Ein erfolgreiches Modell: Bereits 16 ähnliche Projekte gibt es in der Stadt. „Unser Ziel ist es, die Häuser vom Markt zu nehmen, dass die Mieten langfristig bezahlbar bleiben“, sagt Julian Benz vom „Miethäuser Syndikat“. Ende Februar ging das Schreiben über ein Kaufinteresse an den Investor. Die Mieter hoffen, dass ihr Protest ihn zum Kauf überzeugt. Mehr…

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Wissenschaftliches: Crisis protests in Germany, Occupy Wall Street and Mietshäuser Syndikat

Crisis protests in Germany, Occupy Wall Street, and Mietshäuser Syndikat: Antinomies of current Marxist- and anarchistinspired movements and their convergence

Judith Vey
Technical University Berlin, Germany

Abstract
The theoretical and practical narrowings and possibilities of the cross-fertilisation
of current Marxist- and anarchist-inspired movements are the subject of this
paper. The main arguments are illustrated by an analysis of the crisis protests
in Germany in 2009-2010 and the Occupy Wall Street movement in the USA.
The German apartment-house syndicate (‘Mietshäuser Syndikat’) functions as an
example showing how the different strategies of the two political strands can be
combined in practice.

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15.Januar 2015, Süddeutsche Zeitung, Türschlusspanik

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Türschlusspanik

Die Zinsen sind immer noch niedrig, die Mieten steigen: Wer jetzt noch keine Immobilie hat, steht gewaltig unter Druck. Über ein Deutschland im Kaufrausch.

[…] Sich zusammentun. Etwas gemeinsam erwerben mitten in der Stadt, mit Gleichgesinnten. Gemeinheim statt Eigenheim, quasi. Denn das kann schon auch eine Lösung sein. Mithilfe des Mietshäuser Syndikats aus Freiburg etwa haben sich in ganz Deutschland Menschen zusammengetan, ein, zwei Dutzend meist, eine GmbH gegründet und mit einer Mischung aus Eigenkapital und Bankdarlehen Mietshäuser gekauft. “Entprivatisiert”, wie sie beim Syndikat sagen. […]

[…] Nicht immer ist es unkompliziert, immer noch gibt es Plena mit Palaver. Aber das hätte man auch mit einer gekauften Wohnung und den Eigentümerversammlungen. […] … zum vollständigen Artikel

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Projekt M29: „Kein Mensch ist illegal“ Transparent angezündet

In der Nacht vom 16.01 auf den 17.01 zündeten Unbekannte ein an der Außentreppe des Projekts M29 hängendes Transparent mit der Aufschrift „Kein Mensch ist illegal“ an. Das Transparent verbrannte, die Reste fielen herunter. Wir verurteilen diesen Angriff scharf. Am darauffolgenden Tag wurde ein neues Transparent an gleicher Stelle mit gleicher Aufschrift aufgehangen.

Vor 2 Monaten wurde das Transparent bereits mit einem Messer abgeschnitten und geklaut, die Diebe waren dabei mit Pfefferspray bewaffnet:

abgebranntes-transparent

Verschmorte Kabelbinder, heruntergefallene Reste am Stahlträger und im Schnee.

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21.12.2015, Deutschlandradio Kultur, Wir kaufen uns einen Plattenbau

deutschlandradio_kultur

Wir kaufen uns einen Plattenbau

Eine Alternative für Menschen, die beim Wohnen andere Wege gehen wollen, sind die Hausprojekte des Miethäusersyndikats. Die Häuser werden gemeinschaftlich über eine GmbH gekauft, ihre Bewohner sind immer Mieter. Eines davon ist in einem Plattenbau im Berliner Bezirk Lichtenberg. Von Anja Nehls … mehr

21.12.2015, Deutschlandradio Kultur, Wir kaufen uns einen Plattenbau

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